Tag Weiterentwicklung

Das perfekte Geschenk für Yogis – und die, die es werden möchten

Buch "Yoga while you wait"

Buchtitel „Yoga while you wait“

Über Besuch aus meiner alten Heimat Hamburg freue ich mich so oder so immer, denn es ist für mich ein besonderes Geschenk wenn jemand die nicht ganz kurze Reise auf sich nimmt und mich im beschaulichen Freiburg besuchen kommt.

Doch es kam nicht nur Besuch, die Besucherin brachte auch gleich noch ein tolles Gastgeschenk mit. Schon vor einiger Zeit hatte ich vom Titel „Yoga while you wait“ gelesen mit dem unkonkreten Plan es vielleicht selbst einmal zu verschenken. Um so größer war meine Freude es nun selbst geschenkt zu bekommen.

Jährlich verbringen wir laut einer Studie 156 Stunden wartend vor dem Rechner, 38 Stunden im Stau, 6 Stunden und 48 Minuten in Wartezimmern und 6 Stunden an der Supermarktkasse.

Was macht da mehr Sinn als die Wartezeit wirklich zu nutzen? Wie das aussehen kann zeigen Judit Stoletzky und Markus Abele in ihrem Buch. Die Fotos sind witzig und kurzweilig, die Beschreibungen der einzelnen Asanas trotzdem präzise und gut erklärt. Für mich bilden die Fotos auch einige bekannte Plätze in Hamburg ab die Erinnerungen bei mir wach rufen, so ist auch die Osakaallee unweit meiner ehemaligen Wohnung auf Fotos zu sehen.

Buch "Yoga while you wait"

Gewartet wird immer: auch beim Grillen.

Wer also behauptet er hätte keine Zeit für Yoga kann sich wunderbar von diesem Buch inspirieren lassen, denn Wartezeit die genutzt werden findet sich immer. Und wenn du dir keinen Kopf machst was andere denken könnten, und ganz bei dir bist, verlierst du auch automatisch die Hemmung Asanas in der Öffentlichkeit zu praktizieren. Wie immer heißt es klein anfangen um die Praxis später dann zu steigern.
Ich erinnere mich gerne an die verwunderten Blicke von einigen Mitreisenden als ich während einer Flugverspätung die Wartezeit am Flughafen in Hongkong für einige Übungen genutzt habe. Aber es war mir egal denn die anschließenden 10 Stunden Flug konnten mein Körper und mein Geist nach einigen Übungen viel besser wegstecken.

Yoga while you wait
von Judith Stoletzky und Markus Abele
Verlag: Becker Joest Volk Verlag; Auflage: 1. (22. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3954531479

Erhältlich in der Buchhandlung deines Vertrauens.

Ich habe das Buch selbst geschenkt bekommen und erhalte für diese Rezession weder finanzielle noch materielle Unterstützung. 


Zwei tolle Yoga Workshops

Unterwegs mit der Yogamatte

Innerhalb von drei Tagen durfte ich gleich zwei richtigen Highlights beiwohnen: Am vergangenen Samstag war Sundaram wieder zu Gast in Freiburg. Neben einem abendlichen Konzert in den Räumen von Yoga Vidya Freiburg gab er auch wieder eine seiner wunderbaren Mantra-Yogastunden. Seine wunderbare Stimme hat mich wieder einmal durch drei Stunden Yogapraxis getragen, begleitet vom Harmonium.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema „Devi“ durch Sundaram ging es los mit ersten Atemübungen. Die kurzen Ansagen der Yogalehrerin zu den Asanas ergänzten sich gut mit den inspirierenden Worten von Sundaram.
Die Praxis war zu Beginn durch erdende Standhaltungen geprägt, Herzöffnung und Umkehrhaltungen. Besonders genieße ich auch immer das Praktizieren von Sonnengrüßen (Surya Namaskara) zu Live-Musik.
Wie bei Mantra-Yogastunden oft üblich wurde nicht assistiert sondern lag der Fokus komplett darauf dass jeder Schüler und jede Schülerin ganz bei sich bleibt, die Augen schließt und „mit den Ohren sieht“ wie Sundaram es formulierte: Drei Stunden Praxis um ganz tief in das hier und jetzt, den eigenen Grund abzutauchen.
Danach war ich ruhig und erfrischt zugleich: Voller Energie durch die Praxis aber auch ganz geerdet durch die Asanas. Ein wunderbarer Start ins Wochenende.

Im Seminarraum LorettoHeute dann mit dem Workshop mit dem Iyengar Yogalehrer Eyal Shifroni gleich das nächste Highlight. Eyal lehrt und lebt in Israel und ist Autor mehrere Yogabücher in der Iyengar Tradition die besondere Aufmerksamkeit auf genaue Ausrichtung und optimale Unterstützung des Menschen in den einzelnen Asanas legt. Mein komplettes Kontrastprogramm zum energetischen Mantra-Yoga zwei Tage davor. Daniela hat ihn nach Freiburg eingeladen und ich bin ihr sehr dankbar dass sie mich auf diesen ruhigen und bescheidenen Lehrer aufmerksam gemacht hat.
Der Workshop fand für mich praktischerweise in Laufweite von meiner Wohnung im Seminarraum Loretto statt. Ein schöner heller Raum – was besonders an einem sonnigen Tag wie heute ein echter Glücksgriff ist.
Inhaltlich ging um Rückbeugen und die Frage wie ich aus einem tamassigen Zustand wieder in mehr Aktivität kommen kann. Tamas ist eines der drei Gunas (Eigenschaften) die wir alle Mal mehr, mal weniger ausgeprägt, in uns tragen. Tamas gilt als träge und schwer. Heißt: Ein Zustand in dem es mir im Alltag schwer fällt mich zur täglichen Yogapraxis zu überwinden, in die Gänge zu kommen, in dem ich vielleicht einfach nur müde und faul bin.
Eyal unterrichtete zwei Blöcke zu je drei Stunden wobei er neben Rückbeugen am Vormittag auch Umkehrhaltungen einbaute und Nachmittags der Schwerpunkt auf Pranayama lag.

Ein Montag mit sechs Stunden Yoga: Danach gab’s Glücksgefühle pur!

Gleich zu Beginn scharte Eyal die ausschließlich weiblichen Schülerinnen um sich um ein paar einführende Worte zu sprechen und uns darauf hinzuweisen dass wir immer wieder in unserer Praxis unseren Geist beobachten sollen. Zum Beispiel den Blickfokus verändern und überprüfen was der Blick (zum Beispiel aufs Brustbein oder zur Decke ausgerichtet) mit unseren Gedanken und Gefühlen so anstellt. Wann fühle ich mich aktivierter, wann träger?
Nach dem Vormittag hatte ich bereits das Gefühl nach den intensiven Rückbeugen nochmals zwei Zentimenter gewachsen zu sein. Mein Herzraum war weich und zufrieden habe ich mich gemeinsam mit Conni zur Pause in die Sonne gesetzt.

Nachmittags ging es dann weiter mit Pranayama. Mich bereichert diese sanfte Atempraxis immer sehr da sie eine ganz andere Qualität hat als die Übungen die ich aus meiner Sivananda-Yogalehrerausbildung kenne. Meiner persönlichen Praxis kommt diese Art viel näher und ich baue solche Übungen auch gerne in meinen Unterricht ein: Mehr spüren in den eigenen Rythmus, oft unterstützt durch Hilfsmittel um die Atmung leichter fließen zu lassen und nicht selten erlebe ich es dass die Atemübungen auch bei noch nicht so Fortgeschrittenen länger praktiziert werden.

Als der Nachmittag zu Ende ging bin ich nach Hause geschwebt. Wieder einmal fasziniert davon was Yoga so alles kann und voller Dankbarkeit. Denn wie hatte Daniela den Tag eingeleitet: „Wir sind gesegnet dass wir an einem Montagmorgen uns hier zusammenfinden um Yoga zu praktizieren.“

 


Neues wagen: Der Yogaliebe Podcast

Yogaliebe Podcast Spotify ScreenshotSchön länger hatte ich darüber nachgedacht und habe dann anlässlich meines Vipassana Meditationskurses die erste Folge aufgenommen und einen eigenen Podcast gestartet.

Zuerst waren da diese Zweifel…

Interessiert das jemanden? Kann ich das überhaupt? Meine Stimme hört sich sicher furchtbar an? Habe ich denn etwas mit Relevanz zu erzählen? Bin ich in diesen Themen kompetent genug?

Viele Fragen die mich im Vorfeld geplagt haben und dann aber der Entschluss aus dem Bauch heraus: Einfach wagen. Loslegen. Machen.

Und los ging es mit dem eigenen Podcast

Die Resonanz auf die erste Folge war wirklich überwältigend. Menschen haben meinen Bericht gehört von denen ich es nicht geglaubt hätte. Mir Rückmeldungen gegeben die mich sehr berührt haben. Und durch Mut gemacht dieses Experiment weiterzumachen.

Heute gibt es daher die offiziellen Kanäle in denen ich meine Folgen zuerst einmal in unregelmäßigen Abständen publizieren werde.

Hier kannst du den Yogaliebe Podcast anhören

Direkt im Webbrowser hören
Auf Spotify hören
Auf iTunes hören

Ich freue mich über Rückmeldungen aller Art und bin neugierig auf diese kleine Reise aus meiner Komfortzone! ♥


Die Fülle in der Leere: Über 10 Tage Schweigen und Meditieren mit der Vipassana Methode

Erst gestern bin ich wieder nach Freiburg zurückgekehrt, die Eindrücke sind noch sehr frisch und die Stimme etwas kratzig.

Zwölf Tage habe ich nach der Vipassana-Methode meditiert und viele Erfahrungen gesammelt. Ohne sprechen, Körper- und Blickkontakte, schreiben, Zeichensprache, Musik und geschweige denn dem Smartphone gelebt. Ganz für mich, und trotzdem gemeinsam mit 79 anderen Vipassana-Schülern und -Helfern.

Es war ein großes Experiment, eine Reise in mein Inneres. Bei der es mir unterm Strich wirklich gut ging und ich viel lernen durfte.

Jeden Morgen um 4 Uhr mit dem Gong aufstehen und ab 4.30 Uhr auf dem Kissen sitzen. Um dann um 21 Uhr völlig erschöpft vom vielen stillen sitzen ins Bett zu fallen.

Es sind 10 Tage Stille, der ganze Vipassana-Kurs nach S.N. Goenka dauert allerdings 12 Tage die sich wie folgt gliedern:

Tag 0: Ankommen, Zimmer beziehen, Einweisung in der Meditationshalle, Es geht los!
Tag 1-3: Meditation mit der Anapana-Technik (Atem Beobachtung)
Tag 4: Vipassana-Tag, Einführung in die Technik
Tag 5-9: Meditation nach Vipassana
Tag 10: Morgens meditieren, Einführung der Meta-Meditation (Herzöffnung), ab Mittag wurde das Schweigen gebrochen
Tag 11: Abschluss-Meditation, Abschied, Aufräumen

Gezählt und groß an der Tafel angezeigt wurden nur die Schweige-Tage die ab 1 durchgezählt wurden.

Wie es mir erging erzähle ich in meinem kleinen neuen Podcast.

Viel Freude beim anhören! ♥


Anfängerkurs im Februar – jetzt Anmelden!

Monika Mergele Meditation und YogaIm Februar unterrichte ich wieder einen Anfängerkurs für alle die noch nie oder schon länger kein Yoga mehr praktiziert haben und einfach schnuppern möchten. Hier lernst du alle Grundlagen, die Haupt-Asanas, Entspannungstechniken und Atemübungen.

8 feste Termine 21.2.-11.4.2018
Mittwochs 18.15-19.45 Uhr mit Monika im Ankerplatz Endingen

Kosten: 88 Euro

Der Kurs wird von vielen Krankenkassen unterstützt, eine Teilnahmebestätigung erhältst du am Ende des Kurses.

Melde dich gerne per Mail bei mir an. Da ich vom 5.-17.2.18 einen Meditationskurs besuche werde ich mich erst danach mit allen Infos bei dir melden!

Ich freue mich auf dich! ♥

 


Vertretung für die Offene Yogastunde am Mittwoch

Auch im Februar gibt es wieder zwei Vertretungsstunden für meine offenen Stunden am Mittwoch. Jeweils um 20 Uhr  werde ich im Ankerplatz Endingen von Melina zu folgenden Terminen vertreten:

7.2. und 14.2.2018

Wie gewohnt werden in diesen beiden Vertretungsstunden Entspannung, Asanas und Atemtechniken unterrichtet.
Ich freue mich wenn ihr auch in meiner Abwesenheit den Unterricht besucht und die Gelegenheit nutzt eine neue Lehrerin kennenzulernen. Währenddessen werde ich zwölf Tage Vipassana praktizieren und bin in dieser Zeit auch nicht erreichbar. Daher bitte ich um Verständnis wenn ich Mails erst danach wieder beantworten kann.

Ich wünsche euch spannende Erfahrungen und neue Eindrücke!