Ahoi Yogi Days!

"Freiraum" bei den Yogi Days Hamburg

„Freiraum“ bei den Yogi Days Hamburg

Mit großer Vorfreude bin ich vorletzte Woche zurück in meine alte Heimat Richtung Norden gefahren. Eine ordentliche Portion Sentimentalität war auch mit im Gepack als ich am Samstag an der U-Bahn Haltestelle „Überseequartier“ in der Hamburger Hafencity ausstieg – schließlich war ich hier fast fünf Jahre lang zuhause.

Der Ort des Festivals

Im 25hours Hotel Hafencity wurde ich vom freundlichen Team der Yogi Days begrüßt und fühlte mich nicht nur wegen der mir alt bekannten Location gleich wie zuhause. Als Anwohnerin war ich hier vor einigen Jahren noch im Rohbau zur Baustellenparty eingeladen gewesen. Noch nicht wissend dass ich viele schöne Abenden im Restaurant des Hauses verbringen würde und jetzt sogar zum Yoga zurückgekehrt bin.

In den Yoga-Tag gestartet bin ich mit „Connecting to that place of love“ – einer knackigen Jivamukti-Yogastunde mit Heike Dittmers. Ich war noch voller Kraft und voller Energie, daher hat der stramme Einstieg ganz gut gepasst. Aber ich wollte ja noch weitere Yogaklassen besuchen und mir somit noch ein bisschen Kraft aufsparen. Weiter gemacht habe ich dann im „Freiraum“, der sich in der ersten Etage des Hotels befand, mit Anna Rech und „Detox Yoga: Körper und Geist klären“.

Nach zwei Yogaklassen bei den Yogi Days Hamburg war eine Pause nötig.

Nach zwei Yogaklassen war eine Pause nötig.

Mir sagten die exaten Ansagen von Anna sehr zu, immer wieder ging sie sanft aber präzise auf die einzelnen Asanas sein.

Ab in die Mittagspause!

Nach zwei Yogaklassen und fast drei Stunden Praxis war es Zeit für eine erste Pause. Tee trinken, Füße hochlegen, durch den alten Kiez stromern und ein bisschen spazieren gehen. Die Zeit an diesem sonnigen (Hallo Hamburg, kein Schietwetter wie bei meiner Ankunft am Tag davor!) Samstag verging wie im Fluge.

Doch ich hatte mir fest vorgenommen das Nachmittagsprogramm mit „The Yin Expierience“ und Michael Trüber im großen Saal einzuleiten. Schon lange habe ich keine Yin-Yogaklasse mehr besucht und freute mich nach den dynamischen Klassen am Vormittag auf eine Stunde mit langem Halten.

Glücklicherweise war ich zeitig im Raum der sich schnell füllte, offensichtlich hatten noch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer Sehnsucht nach etwas Ruhe. Michaels klare Unterrichtsstruktur und seine angeheme Stimme ließen mich die Zeit in den einzelnen Asanas schnell vergessen. Und mich wieder daran erinnern wie tief Yin Yoga gehen kann – auch oder gerade weil ich an diesem Tag schon intensiv praktiziert hatte.

Yin Yoga bei den Yogi Days Hamburg

Yin Yoga bei den Yogi Days Hamburg

Wieder einmal war ich von dieser tiefen Qualität der Praxis, die ich so von keiner anderen Yoga-Tradition kenne, sehr beeindruckt.

Auf die Kundalini Meditation mit Madhavi Guemoes hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut. Morgens hatte sie bereits eine Meditation angeleitet, wobei ich allerdings etwas zu spät dran war. Madhavi schreibt als beeinduckende One-Woman-Show ihren Blog www.kaerlighed.de mit dem sie mich immer wieder inspiriert. Sie hat unglaublich lange und intensive Meditationserfahrung und besonders ihre Berichte über die aktiven Meditationen hatten schon länger meine Neugierde geweckt. Und jetzt also die einmalige Gelegenheit diese direkt bei ihr mitzumachen.
Für mich waren besonders die erste Phase (Schütteln) besonders intensiv, als wir zum tanzen übergingen hätte ich mich noch ewig weiterschütteln können denn mein ganzer Körper vibrierte ganz fein. Beim sitzen und liegen kam ich dann wieder zur Ruhe und merkte wie mein Körper und Geist trotz der vielen Eindrücke des Tages dann langsam begonnen runter zu fahren und ruhig zu werden.

Ein schöner Abschluss des Yogatages

Zum Abschluss war mir dann aber doch nochmals nach etwas Energie und Kraft und ich blieb für die Klasse „Trust and Grown Flow“ mit Nadine Maslonka die ich bereits in ihrem Yogastudio Damngoodyoga im Hamburger Grindelviertel erleben durfte. Nadine hatte ansprechende Flow-Varianten im Gepäck und war sich dessen bewusst dass wir alle schon einige Klassen in den Beinen hatten.
Für mich der perfekte Abschluss dieses Tages.

Die Yogi Days starteten am Freitag Abend bis zum Sonntag, da ich noch Freunde besuchen wollte hatte ich allerdings „nur“ ein Tagesticket gebucht. Bei dieser entspannten und angenehmen Atmosphäre werde ich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder kommen und mityogen. Die Mischung aus Location, angenehmen Menschen, spannenden Lehrern und alles nicht zu groß war für mich vollkommen perfekt. Daher: Ich freue mich auf nächstes Jahr!

http://www.yogidays.de/