Asana intensiv im Allgäu

Yoga Vidya Ashram Allgäu

Der Himmel über Maria Rain

Nachdem ich im vergangenen Jahr zwei Wochen im Allgäu zum meditieren verbracht hatte war es jetzt wieder an der Zeit zurückzukehren.

Letztes Jahr war ich von Narajani, einer Yogameisterin, sehr begeistert und wollte in diesem Jahr unbedingt wieder ein Seminar bei ihr besuchen. Also habe ich schnell ein paar Yogafreunde eingepackt und sind übers Wochenende nach Maria Rain gefahren.

Leider war Narajani dieses Jahr verhindert und konnte das Seminar nicht geben. Mit Kamala welche den Kurs übernommen hatte war vieles anders, aber auch anders gut. Die Gruppe war sichtlich kleiner was aber mehr Platz im Yogaraum bedeutete und etwas mehr Luft verschaffte zum Beispiel den Handstand an der Wand zu üben ohne die Füße der Nachbarin versehentlich ins Gesicht zu bekommen.

Im Herbst habe ich vor allem das phantastische Wetter das ich zwei Wochen lang bei ausgedehnten Spaziergängen genießen konnte genossen – diesmal wurden wir leider kurz nach der Anreise mit Regenschauern begrüßt. Auch der phantastischen Blick bis zur Zugspitze ist mir diesmal leider verwehrt geblieben.
Dafür haben wir es uns im Nachbarort dann die Mittagspause bei Apfelstrudel und Tee genossen, auch wenn wir die paar Meter bis zum Auto schon klatschnass wurden. Hamburger Schietwetter im Allgäu.

Asana intensiv

Asana intensiv heißt auch spielerisch praktizieren.

Um so mehr habe ich mich über die intensive Asana-Praxis gefreut. Der Kursleiterin ist es gelungen mich in jeder Stunde wieder mit neuen Asanas und Varianten zu überraschen: Mal mit Musik, mal mit Hilfsmitteln, mal mit dem Harmonium oder der Ukulele.
Ich hatte vor allem mal wieder die Gelegenheit intensiv an Handstand und Kopfstand zu üben und mir auch Hilfestellung geben zu lassen. Im Rahmen von normalen offenen Yogaklassen ist das meist nur schwer möglich weil die Vorkenntnisse zu unterschiedlich sind und der Lehrer nicht überall sein kann.
Nachdem wir am Samstag sechs Stunden praktiziert hatten fiel die Zimmerparty bei einem Stück Schweizer Schokolade nur sehr kurz aus, ich war schlichtweg zu müde um auch nur noch ein paar Zeilen zu lesen.

Nach dem Brunch am Sonntag ging es dann schon wieder zurück Richtung Freiburg wo so langsam wieder die Sonne zum Vorschein kam.