Tipps für deinen Meditationsplatz

Mein Meditationsplatz: Yogamatte, Meditationskissen und Kerze

Mein Meditationsplatz: Yogamatte, Meditationskissen und Kerze

Seit meinem letzten Umzug habe ich mir einen kleinen Platz zum praktizieren eingerichtet: Yogamatte, Kissen, Kerzen und ein Timer liegen praktischerweise schon gleich bereit. Ich muss also nichts hervorkramen oder hinrichten – eine Ausrede weniger wenn die Zeit morgens mal wieder wie im Fluge vergeht und eng wird.

Mir fällt es seitdem tatsächlich leichter meine tägliche Praxis durchzuführen. Ein weiterer Umzug steht die kommenden Monate an, dort wird es den Platz in der Wohnung nicht geben dass ich meine Sachen liegen lassen kann ohne jemanden zu nerven. Es wird also spannend ob ich trotzdem gut dranbleiben kann.

Daher habe ich mir ein paar Gedanken gemacht was mir – und vielleicht auch dir – helfen könnte:

  1. Schöne Dinge: Gestalte deinen Platz und die Gegenstände so schön wie möglich um dich dort gerne aufzuhalten.
  2. Ortswahl: Ich mag gerne ein Plätzchen bei dem ich mit dem Rücken zur Wand sitzen kann. Nicht um mich anzulehnen sondern um den Schutz im Rücken zu spüren.
  3. Griffbereit: Pack deine Sachen in eine Kiste die du zum Beispiel unter dem Sofa verstauen kannst und an die schnell und unkompliziert zur Hand ist.
  4. Blickrichtung: Wohin geht dein Blick wenn du auf deinem Kissen sitzt? Was siehst du zuerst wenn du die Augen wieder öffnest? Im Idealfall nicht ein Berg Unterlagen oder das dreckige Geschirr in der Küche. Im Yoga wird empfohlen den Blick nach Osten (Richtung der aufgehenden Sonne: Sonne steht für Licht und Energie) oder Norden (Richtung des Nordpols und der magnetischen Kraft) zu richten.
  5. Kontinuität: Stelle sicher dass du zu „deiner“ Zeit nicht von anderen Familienmitgliedern gestört wirst. Eine regelmäßige Uhrzeit oder ein Ritual können helfen dass sich alle darauf einstellen können. Lass dein Handy aus und besorge dir lieber einen Timer oder Kurzzeitwecker damit dein erster Blick nicht auf die unbeantworteten Mails geht. Auch wenn es schöne Meditations-Apps gibt – ich mag’s lieber ohne.

Noch ist es etwas Zeit bis ich umziehen werde und mein lieb gewonnenes Plätzchen aufgeben muss. Bis dahin wird noch einiges passieren und viel los sein – um so wichtiger dass ich mich regelmäßig auf mein Kissen zurückziehen kann.

Viel Freude beim ausprobieren! Namasté!